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Ringen


Traditionsreicher Zweikampf
viel Technik und Kraft

Ringen zeichnet sich durch den direkten Zweikampf’ aus und verbindet zudem Kraft und Vielseitigkeit miteinander. Bei dieser Sportart hat man seinen Gegner immer direkt vor Augen und erlernt während einer Sportlerkarriere eine Vielzahl von verschiedenen Techniken (rund 250). Diese Vielfalt benötigt einen langfristigen Leistungsaufbau in der Jugend, um letztendlich mit zunehmendem Alter alle Techniken zu beherrschen und so die internationale Spitze zu erreichen.

Jeder, egal welche körperlichen Voraussetzungen man mitbringt, kann Ringen erlernen. Aber wie in vielen anderen Sportarten, sind auch hier Spaß am Sport, ein gewisses Körpergefühl und Disziplin gefragt. Insbesondere das so genannte ‚Gewichtmachen’ ist von erheblicher Bedeutung und erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Kurz vor wichtigen Wettkämpfen kommt es nicht selten vor, dass Athleten noch 5-10kg verlieren müssen, um in ihrer angestrebten Gewichtsklasse starten zu können.

Im Raum Dortmund steht vor allem der KSV Witten in einer erfolgreichen Tradition. In den 70er und 80er Jahren wurden die Wittener 7 mal Deutscher Mannschaftsmeister und starten derzeit in der 2. Bundesliga. Auch bei den Frauen kann der KSV Witten auf einige Erfolge, besonders durch Nina Englich mit ihren zwei Europameistertiteln 1996 und 1998, zurückblicken. Auch heute finden sich immer noch zahlreiche Sportler aus ganz NRW im Trainingszentrum in Witten ein

Weitere bekannte und traditionsreiche Vereine sind der KSV Kirchlinde, der AC Hörde 04 und der ASV Heros Dortmund. In vielen Vereinen zählt nicht nur der individuelle Sportler, sondern oft stehen die Mannschaftswettbewerbe in den Bundesligen im Vordergrund. Diese Wettkämpfe sind ein zusätzlicher Motivationsschub für die Sportler und fördern den Teamgeist in dieser Sportart.

Der Olympiastützpunkt Westfalen betreut seit langem die Schwerpunktsportart Ringen und führt in regelmäßigen Abständen die Leistungsdiagnostik für den gesamten Deutschen Ringerbund durch. Auch die Ernährungsberatung bildet einen wichtigen Faktor in dieser Sportart und wird vom OSP genauso wie psychologische Betreuung, Physiotherapie und Laufbahnberatung gefördert.