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Rhythmische Sportgymnastik

Eine Mischung aus Gymnastik und Tanz

Choreographien zur Musik

Die Rhythmische Sportgymnastik ist in den Deutschen Turner-Bund eingegliedert und erfordert ganz besondere Fähig- und Fertigkeiten von den Gymnastinnen. Traditionell ist die Rhythmische Sportgymnastik eine Frauensportart und verlangt von den Athletinnen neben Rhythmusgefühl, ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Gleichgewichtssinn und Ausdrucksstärke.

Die Wettbewerbe werden auf einer 13x13m großen Fläche ausgetragen und von Musik begleitet. Die jungen Frauen treten entweder in der Einzelkonkurrenz oder dem Gruppenwettbewerb (5 Athletinnen) an. Im Gegensatz zum Bodenturnen verwenden die Athletinnen in ihrer Choreographie Handgeräte (Reifen, Seil, Keule, Ball und Band) und werden von den Kampfrichterinnen in folgenden Bereichen bewertet: Körpertechnik, Gerättechnik, Artistik und Ausführung. In der Übung können ebenfalls Schwierigkeitselemente aus den Bereichen Sprung, Stände und Pirouetten, sowie in der Gruppenübung der Gerätwechsel verwendet werden.

Die Rhythmische Sportgymnastik ist eine Sportart, die zugleich höchste Anforderungen an die körperliche Fitness, sowie an das schauspielerische Talent der Gymnastinnen stellt. Das Timing und die Abstimmung müssen stimmen, um die Emotionen und Effekte auf den Zuschauer und die Kampfrichterinnen zu übertragen.

Die Rhythmische Sportgymnastik gehört zu den Schwerpunktsportarten des OSP-Westfalen und hat ihren Standort in Bochum Wattenscheid. Erfolgreiche Athletinnen, die an olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften teilnahmen, trainierten am Olympiastützpunkt Westfalen/Bochum. Zurzeit gehören einige Bundeskader-Nachwuchsathletinnen und Landeskader-Gymnastinnen der Trainingsgruppe der Wattenscheider Talenteschmiede an und bereiten sich dort gemeinsam auf nationale und internationale Wettbewerbe vor.