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Reitsport

Spring-, Dressur- und Vielseitigkeitsreiten

Eine enge Verbindung von Reiter und Pferd

Reitsport

Der Reitsport stellt eine ganz besondere Sportart im Programm des OSP-Westfalen dar, denn es gilt nicht nur die Athleten optimal zu trainieren und vorzubereiten, sondern auch die Tiere. In den Prüfungssituationen müssen Reiter und Pferd sich blind vertrauen können und optimal aufeinander eingespielt sein. Eine Herausforderung, die unsere Reiter und ihre Tiere besonders gut beherrschen.

Der OSP-Westfalen unterstützt die drei olympischen Disziplinen: Spring-, Dressur- und Vielseitigkeitsreiten. Egal bei welcher internationalen Veranstaltung die Reiter und ihre Pferde unterwegs sind, sie sind ein Garant für Medaillen, Titel und herausragende Leistungen. So wurden in  den letzten Jahren etliche Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften, sowie olympischen Spielen gewonnen.

  • Springreiten

Springreiten

Bei den Springreitern müssen Mensch und Tier in einer vorgegebenen Zeit einen bestimmten Sprungparcours in festgelegter Reihenfolge absolvieren. Der Parcours besteht aus Hindernissen, die zu Kategorie der Steilsprünge, Hochweitsprünge oder Geländehindernisse gehören können. Diese zu überwindenden Hindernisse können einzeln, als Distanz oder als offene/geschlossene Kombinationen angeordnet werden. Der Parcours umfasst ca. 800 Meter mit 13-14 Hindernissen. Das Überschreiten der vorgegebenen Zeit oder Abwürfe haben Fehlerpunkte zur Folge. Gewinner ist derjenige, der am Ende die geringste Anzahl an Fehlerpunkten hat. Die Springprüfungen werden als Einzel- oder Teamwettbewerbe durchgeführt. Eine Disziplin des Reitsports, bei der es sowohl auf Präzision, als auch auf Schnelligkeit ankommt.

  • Dressurreiten

Auf minimale Signale des Reiters muss das Pferd bei der Dressur reagieren und entsprechende Bewegungsabläufe (Traversale, Passage, etc.) zeigen. Die Dressurübung wird in einem Dressurviereck gezeigt und besteht aus vorgeschriebenen Übungsabfolgen oder in einer Kür in freier Abfolge gezeigten Lektionen. Die Dressuraufgaben werden durch Punktrichter mittels Wertnoten (1-10) bewertet. Bei der Bewertung wird auf den Sitz und die Hilfestellung des Reiters, sowie die Bewegungen des Pferdes und die korrekte Ausführung der Lektionen geachtet. Dressurreiten ist somit die Disziplin bei der im besonderen Maße auf das Zusammenspiel von Mensch und Tier geachtet wird und nicht ein Ergebnis beurteilt wird, sondern ein gesamter Verlauf, bzw. Eindruck.

  • Vielseitigkeitsreiten

Das Vielseitigkeitsreiten vereint die Dressur, den Geländeritt und das Springreiten in einer Disziplin. Alle drei Bereiche müssen von Reiter und Pferd absolviert werden und werden anschließend in der Gesamtwertung nach Fehlerpunkten zusammengefasst. Auch hier gewinnt das Duo mit der geringsten Fehleranzahl. Das Vielseitigkeitsreiten verlangt, wie der Name bereits erahnen lässt, eine vielseitige Ausbildung von Mensch und Tier. Es werden Präzision, Ausdauer und Schnelligkeit gefordert.

  • Reitsport am OSP-Westfalen

Der Reitsport am OSP-Westfalen ist erfolgreich und umfasst einige große Namen des deutschen Reitsports: Michael Jung (Vielseitigkeit), Ingrid Klimke (Vielseitigkeit), Ludger Beerbaum (Springreiten), Daniel Deußer (Springreiten), Christian Ahlmann (Springreiten), Carsten-Otto Nagel (Springreiten), Helen Langehanenberg (Dressur), Isabell Werth (Dressur). Das Bundesleistungszentrum Reiten ist in Warendorf ansässig und bietet durch die örtliche Nähe zur Bundeswehrsportschule optimale Bedingungen für den Leistungssport.

Reitsport

Der Reitsport bietet vielfältige Herausforderungen und einen besonderen Anreiz durch die Verbindung von Reiter und Pferd. Eine Sportart, die aus der Erfolgshistorie des OSP-Westfalen mit ihren menschlich-tierischen Paaren nicht wegzudenken ist.