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Leichtathletik


Vielseitigkeit im großen Stadium
Optimale Voraussetzungen in Dortmund 

Die Leichtathletik bildet mit ihren Disziplinen Laufen, Springen und Werfen von Beginn an das Herzstück der Olympischen Spiele. In jeder Disziplin wird weiter zwischen zum Beispiel Langstrecken- und Hürdenlauf, Weit- und Hochsprung oder Diskus- und Speerwurf unterschieden. Mehrkämpfe bestehen aus mehreren Disziplinen, wobei jede der drei berücksichtigt ist.

In jungen Jahren werden noch viele Disziplinen trainiert, der Fokus liegt auf der Vielseitigkeit des Mehrkampfes, bis sich dann mit der Zeit eindeutige Stärken herausbilden. Grundlagen werden durch eine intensive Laufschulung, Koordinations- und Ausdauertraining gelegt. Jede Disziplin benötigt in verschiedenen Anteilen und Umfängen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Technik, weswegen jeder Athlet entsprechende Trainingseinheiten absolvieren sollte.

Die Wettkämpfe werden meistens über zwei oder mehr Tage ausgetragen, wobei es in den technischen Disziplinen zunächst eine Qualifikationsrunde gibt bevor es in die Final- und Entscheidungsrunde geht. Bei den kurzen Laufdisziplinen und Staffeln werden Vor-, Zwischen- und Endläufe ausgetragen, bei der Mittel- und Langstrecke entfällt der Zwischenlauf. Der Mehrkampf wird sofort entschieden, bei den Sprung- und Wurfdisziplinen aber in drei Versuchen durchgeführt.

Malte Mohr

Malte Mohr (Foto: Sebastian Reith)

Knapp 60 Athleten der A-, B-, oder C- Kader fördert der Olympiastützpunkt Westfalen um diese Tradition aufrecht zu erhalten und den deutschen Startern zu Erfolgen zu verhelfen. Mit der Helmut-Körnig-Halle, dem Leichathletikzentrum Westfalen, die der Olympiastützpunkt betreibt, haben die Sportler eine optimale Anlage zum Trainieren bei jeder Wetterlage. Regelmäßig finden dort auch Leistungsdiagnostiken des Deutschen Leichtathletik Verbandes statt, bei denen den Athleten mit Lauftests und deren Technik- und Laktatanalysen mit Hilfe des OSPs eine Grundlage für die Saisonplanung gegeben werden kann.

Katharina Grompe

Katharina Grompe (Foto: Dirk Gantenberg)

Die meisten Kaderathleten kommen aus den Vereinen TV Wattenscheid 01 und TSV Bayer 04 Leverkusen. In Wattenscheid entstand 1983 ein Teilinternat für Leichtathletik was die Jugendarbeit und deren Förderung enorm verbesserte. Bei den olympischen Spielen 2012 gingen 8 Athleten aus Wattenscheid an den Start. Auch in Leverkusen gibt es seit 1996 ein Sportinternat und mit der Anlage in Leverkusen-Manfort optimale Bedingungen. Dort sind schon etliche Stars wie Steffi Nerius geformt worden. Mit Katharina Grompe kommt eine große deutsche Nachwuchssprinterin direkt aus Dortmund und kann so alle Vorzüge der Betreuung durch den OSP wahrnehmen. Auch der DLV-Disziplintrainer für Langstrecke des männlichen C-Kaders ist in Dortmund bei der LGO tätig.