Was sind
Olympiastützpunkte und wie sind sie entstanden?
Nach den Olympischen Spielen
in Los Angeles 1984 hatte der Bundesausschuß Leistungssport (BL)
des Deutschen Sportbundes
(DSB) festgestellt, daß die Zahl der errungenen Medaillen nicht
zufriedenstellen konnte. Eine Reihe von Athleten waren aufgrund
von Verletzungen ausgefallen oder konnten wegen Erkrankungen und
Verletzungen im Vorfeld nicht das Leistungsoptimum für die Olympischen
Spiele erreichen. Dies wurde auf eine nicht ausreichende Konzeption
der trainingsbegleitenden Maßnahmen des bundesdeutschen Hochleistungssports
zurückgeführt.
Dem zufolge wurden 1986/87
die ersten Olympiastützpunkte in Ballungsräumen gegründet. Deren
Aufgabe es sein sollte den Hochleistungssport zu fördern. Heute
betreuen zwanzig Olympiastützpunkte mit ihren Expertenteams bundesweit
und sportartübergreifend Leistungssportler aus olympischen Sommer-
und Wintersportarten, in Einzel- und Mannschaftsdisziplinen, aus
dem Nachwuchs-, Spitzen- und Behindertensportbereich.
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