Laktatanalyse am Ruderleistungszentrum

 
 
 

 

Gemeinsam mit dem Bundestrainer, zuständig für das Riemenrudern der Herren, bespricht der OSP-Leistungsdiagnostiker Ulf Stening (r.) den Testablauf.

Die teilnehmenden Athleten und der geplante Testablauf werden im Protokollbogen eingetragen.

Auf dem Wasser des Dortmund-Ems-Kanals müssen die Athleten nun in die Riemen: Der Deutschland-Achter auf Trainingsfahrt.

Während dessen werden die Analysegeräte für die Untersuchung der zu entnehmenden Blutproben vorbereitet.

Direkt nach dem Anlegen des Bootes am Steg werden die ersten Blutproben entnommen.

Die Blutentnahme ist nur mit einem winzigen Stich mit einer sterilen Lanzette ins Ohrläppchen verbunden. Mit einer dünnen Glaskapillare wird das austretende Blut aufgenommen.

Die so gewonnenen 0,02 ml Blut (0,01 ml = 1/1 000 000 Liter) können nach Einbringen in ein mit verschiedenen Chemikalien gefülltes Reagenzgefäß analysiert werden.

Die Analyse der Blutproben mit dem mobilen Gerät kann sofort im Bootskeller erfolgen.

Das Gerät ermittelt innerhalb von einigen Sekunden den Laktatwert.

Unmittelbar nach der Probenauswertung bekommt der Bundestrainer die Werte und steuert danach den folgenden Trainingsverlauf.

Nach weiteren definierten Trainingsbelastungen wird wieder zur Blutabnahme gebeten.

Alle Werte werden selbstverständlich genau protokolliert und zum Abschluß des Trainings von den Leistungsdiagnostikern mit dem Trainer besprochen.


 
 
 
 
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Laktatanalyse

Beispiel eines Tests des Deutschlandachters